Memorandum: Der selbst verschuldete Versorgungsnotstand
Lösungsansätze für einen Neustart in der Pflegepolitik
Die Initiative warnt vor einem flächendeckenden Pflegenotstand bis 2030, der zum Teil selbstverschuldet ist. Während Deutschland bei der Pflegekräftequantität international mithalten kann, hinkt es bei Qualität und Modernisierung hinterher.
Zentrale Forderungen: Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs durch internationale Ausbildungsstandards und mehr Autonomie, Entlastung durch Digitalisierung, flexiblerer Personaleinsatz mit Skill-Mix, stärkere Präventionsorientierung zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit.
Die bisherige Politik mit starren Personalbemessungssystemen und Stellenprogrammen (nur 20% des „13.000-Stellen-Programms“ besetzt) hat versagt. Nötig ist ein Neustart, der sich an internationalen Best-Practice-Beispielen orientiert und auch Angehörige sowie Kommunen stärker einbindet.
Anmerkung
Die Initiative generationengerechte Pflege wird getragen vom Arbeitgeberverband Pflege e. V., Bundesverband der Betreuungs-
dienste (BBD) e.V., Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Denkschmiede
Gesundheit, Die Familienunternehmer e. V., Die Jungen Unternehmer, Verband der Privaten
Krankenversicherung e. V. (PKV), Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB) und Wirtschaftsrat der CDU e. V.
Der 6-seitige Text gliedert sich in drei Abschnitte:
a) Wie die Demografie die pflegerische Versorgung herausfordert
b) Internationale Trends und deutscher Alleingang
c) Eckpfeiler für eine neue Personalpolitik in der Pflege
Quelle
veröffentlicht 06.2023
Link vom 05.01.2025: https://www.generationengerechte-pflege.de/initiative