a – Projekte entwickeln
Wir unterstützen Partner mit zukunftsweisenden Vorhaben und Projekten: Förderpartnerschaften
Wir fördern Projekte.
Als Stiftung unterstützen wir durch Förderpartnerschaften die Erforschung, Entwicklung und Implementierung von zukunftsweisenden Perspektiven und Strukturen für die Langzeitpflege in den Themenfeldern Demographie, Migration, Klimawandel, Demokratie und KI.
Projekte, die wir bereits gefördert haben
1. Förderpartnerschaft
Prüfungskompass
Im Mai 2026 startet die Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft mbH in Wiesbaden ein innovatives Pilotprojekt: den „Prüfungskompass“.
Bis September werden Auszubildende der ambulanten und stationären Langzeitpflege gezielt dabei unterstützt, die Hürden der Abschlussprüfung souverän zu meistern.
Warum ein „Prüfungskompass“?
In Zeiten des demografischen Wandels zählt jede Fachkraft. Doch oft verhindern Prüfungsängste und Blackouts – insbesondere bei Auszubildenden, für die Deutsch eine Zweit- oder Fremdsprache ist – den erfolgreichen Abschluss.
Hier setzt das Projekt an:
- Gezieltes Coaching
An vier Projekttagen vermittelt eine Expertin wirksame Lernstrategien und mentales Training gegen Stress. - Fachkräftesicherung
Ziel ist es, die Durchfallquoten nachhaltig zu senken und die wertvolle Expertise unserer Nachwuchskräfte zu sichern. - Nachhaltiger Wissenstransfer
Die Projektergebnisse werden evaluiert und in einem Leitfaden für kommende Jahrgänge aufbereitet.
Die Jury der Stiftung Zukunft Altenpflege hat dieses Vorhaben des Teams der CAP Wiesbaden bewusst ausgesucht. Es verbindet die Zukunftsthemen „Migration“ und „Demographie“ auf eine konstruktive Art und Weise. Nicht kulturelle Unterschiede oder vermeintliche sprachliche Defizite stehen im Fokus, sondern Empowerment und konkrete professionelle Unterstützung.
Die Stiftung Zukunft Altenpflege unterstützt das Projekt des „Prüfungskompass“ im Rahmen einer Förderpartnerschaft mit 3.000 EUR.
Mehr zum „Prüfungskompass“ berichten wir zum Ende des Projektzeitraumes.
Wer weitere Informationen oder Austausch sucht, kann sich gerne melden:
2. Förderpartnerschaft
Gesund im Klima – Gesund im Pflegealltag
Im Haus Friederike stehen beim Aktionstag am 14.10.2026 Klimaveränderungen und stationäre Langzeitpflege im Fokus. Mitarbeitende, Bewohnende sowie ihre Angehörigen können sich in Workshops, bei moderierten Austauschformaten und Mitmachstationen Impulse zum Umgang mit klimatischen Belastungen – insbesondere Hitze – miteinander austauschen.
Die Jury der Stiftung Zukunft Altenpflege hat dieses Vorhaben des Teams vom Haus Friederike bewusst ausgesucht. Es fokussiert das Zukunftsthema „Klimawandel“ und erweitert die klassische Gesundheitsförderung mit partizipativen Formaten und einem größeren Adressatenkreis. So werden nicht nur Mitarbeitende zu den Belastungen von Extremwetterereignissen sensibilisiert. Auch Bewohnende und ihre Angehörigen können sich an der Entwicklung von Umgangsstrategien beteiligen.
Die Stiftung Zukunft Altenpflege unterstützt das Projekt „Gesund im Klima – Gesund im Pflegealltag – Gesundheitstag in der stationären Altenpflege“ im Rahmen einer Förderpartnerschaft mit 3.000 EUR.
Mehr berichten wir im Anschluss an den Klima-und-Gesundheitstag im Herbst 2026.
Wer weitere Informationen oder Austausch sucht kann sich gerne melden:
Sven Fischer und Marie-Luise Schmitz und Haus Friedericke – Philadelphia e.V.
3. Förderpartnerschaft
MiMi – Pflege für alle
Zukunftsfähige Pflegestrukturen und -angebote entstehen, wenn alle Perspektiven mit einbezogen werden.
Im August 2026 lädt MiMi-Hamburg (VKJH e.V.) in die Community-Veranstaltung „Würdevolles Altern in der Migrationsgesellschaft“.
Personen mit Migrationserfahrung und ihre An- und Zugehörigen kommen in einem geschützen, moderierten Dialogformat ins Gespräch. Es geht über gutes Altern, Pflege, Langzeitversorgung und Zugehörigkeit in einer von Einwanderung geprägten Welt. Dabei gibt kein es richtig oder falsch – im Mittelpunkt stehen Erfahrungen, Wünsche und Perspektiven.
Perspektive sichtbar machen – Impulse für die Zukunft entwickeln
Die Ergebnisse – festgehalten durch Graphic Recording – dienen als wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung lokaler Versorgungsstrukturen. So wird aus einem Community-Dialog ein wichtiger Baustein für eine moderne, migrationssensible Pflegeinfrastruktur.
Die Jury der Stiftung Zukunft Altenpflege hat dieses Vorhaben bewusst ausgewählt. Es verbindet die Zukunftsthemen Migration und Demographie mit Fragen von Teilhabe, Langzeitpflege und würdevoller Versorgung. Die Stiftung Zukunft Altenpflege unterstützt das Projekt im Rahmen einer Förderpartnerschaft mit 3.000 Euro.
Mehr über „Würdevolles Altern in der Migrationsgesellschaft“ berichten wir zum Ende des Projektzeitraums.
Wer weitere Informationen oder Austausch sucht, kann sich gerne melden:
Isabel Marin Arrizabalaga
Per Handy: 017657350553
Oder Per Mail: leitung@mimi-hamburg.de
www.mimi-hamburg.de
4. Förderpartnerschaft
Sichtbarmachen
„Sichtbarmachen“ zeigt Zusammenhang zwischen informeller Pflege, Design und Demokratie.
Ein Kollektiv von Engagierten des Vereins „wir pflegen e.V.“ und dem Fotographen Karsten Thormaehlen nutzt das Jahr des World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, um Sichtbarkeit für informelle Pflegearbeit zu schaffen. Das Team Sichtbarmachen setzt auf Empathie und gemeinsames Interesse, um neue Partnerschaften, Vernetzungen und insbesondere nachbarschaftliche Hilfe ergänzend zu etablierten Hilfsangeboten zu initiieren.
Programm „Sichtbarmachen“ bereits gestartet
Schon jetzt bietet das Team von Sichtbarmachen regelmäßige Open space Veranstaltungen an: jeden 4. Donnerstag gibt es ein Treffen zum Thema: Warum Pflege uns alle betrifft.
Fotoausstellung mit Begleitprogramm
Ab Oktober unterstützt die Förderpartnerschaft der Stiftung Zukunft Altenpflege das Begleitprogramm zur Fotoausstellung „Jeder Tag ist eine Herausforderung“. Mehr Details zur Ausstellung und zum Begleitprogramm berichten wir ab September 2026.
Die Jury der Stiftung Zukunft Altenpflege hat dieses Vorhaben des Teams Sichtbarmachen bewusst ausgesucht. Es zeigt, dass Pflege weiterhin vor allem im Privaten und in der eigenen Häuslichkeit stattfindet. Zukunftsweisende professionelle Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen müssen diesen Rahmenbedingungen gerecht werden. Für einen demokratischen Aushandlungsprozess dieser Strukturen ist eine Sichtbarkeit der Situation von pflegenden Angehörigen grundlegend. Durch die Formate des Kollektivs werden pflegende Angehörige und die Bedingungen, unter denen sie Fürsorge ermöglichen, auf eine wertschätzende und partizipative Weise als Teil der gesellschaftlichen Zukunft in den Diskurs des WDC2026 eingebracht.
Die Stiftung Zukunft Altenpflege unterstützt das Engagement von „Sichtbarmachen“ im Rahmen einer Förderpartnerschaft mit 3.000 EUR.
Wer weitere Informationen oder Austausch sucht, kann sich gerne melden:
Projektgruppe Sichtbarmachen
Horst Michaelis – hm@sichtbarmachen.team
www.sichtbarmachen.team
www.wir-pflegen.net
Bild: Karsten Thormaehlen, Wiesbaden