Care Share 13
Das Systemdesign für eine zeitgemäße Versorgungsinfrastruktur und eine menschzentrierte Gesundheitsversorgung
Das Institut für Pflege, Altern und Gesundheit präsentiert mit „Care Share 13“ ein Konzept für eine zeitgemäße Gesundheitsversorgungsinfrastruktur.
Grundprinzipien:
- Rechtliche Infrastruktur zur Befähigung der Menschen, Sorge für sich und ihre Nächsten zu tragen (Subsidiaritätsprinzip)
- Public Health-Ausrichtung mit Professionalisierung aller Gesundheitsberufe
- Modernisierte soziale Selbstverwaltung
- „Mehr System im Geld statt mehr Geld ins System“
Kernelemente:
- Regionale Care Share-Verbünde als neue Verantwortungsebene an Landkreisgrenzen mit „Shared Leadership“
- Care Share-Versorgungsverträge: Tandem-Modell aus Hausarzt und Pflegefachperson als Basis, ergänzt durch Chronic Care-Module
- Ökosystem-Ansatz: Transformation von Kranken-/Pflegekassen zu Care Share-Organisationen, Nationaler Care Share-Fonds statt Gesundheitsfonds
Die Versorgungsgestaltung wird in Reallaboren erprobt und skaliert.
Anmerkung
i-pag bezeichnet Care Share 13 als einen Architekturentwurf für ein gemeinwohlorientiertes Public Health Versorgungssystem.
Aus der Homepage:
„Wofür steht der Name Care Share 13?
Für ein neues Versorgungssystem können wir nicht einfach alte Begriffe weiterverwenden. Viele sind historisch oder inhaltlich belegt. Dadurch führen diese alten Begriffe gedanklich immer wieder zurück in genau die Strukturen, die überwunden werden müssen.
Die 13 steht für genau diese Aufgabe: Wir nehmen die Architektur des Sozialgesetzbuches mit seinen 13 spezifischen Büchern als Ausgangspunkt – und stellen sie grundlegend infrage. Das ist keine Detailreform, sondern eine historische Neuordnung.
Care Share 13 steht daher für ein neues Sozialrecht in einem neuen rechtlichen Rahmen, jenseits der bisherigen SGB-Einteilung. Ziel ist ein Versorgungssystem, das nicht von Zuständigkeiten her denkt, sondern vom Leben der Menschen.“
Quelle
veröffentlicht 01.2025
Link vom 05.01.2025: https://www.i-pag.de/